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Mythos Authentizität

geschrieben am 21.05.2015

In Seminaren, Trainings und Coachings werden Führungskräfte aufgefordert, authentisch zu bleiben. Schnell dahin gesagt und wenig nachgedacht. Anders herum gefragt, was soll damit erreicht werden? Das Thema ist doch, weshalb „folgen“ mir meine Mitarbeiter – in „guten“ wie in „schlechten“ Zeiten! Was macht eine Führungskraft aus, welcher Führungsstil wid vor„gelebt“.

Die Mitarbeiter kennen die Haltung und den gewünschten Effekt, schon bevor das erste Wort vom Vorgesetzten gesprochen wird. Die Körpersprache (Signale) „verrät“ die Haltung zum Thema und den Zuhören genau. Das ist uns mit der Muttermilch entwickelt worden. Die Schwierigkeit liegt doch darin, wie kann ich als Führungskraft die notwendigen Forderungen um- und durchsetzen! Den Einfluss der Mitarbeiter von „unten“ zu „steuern“ nimmt sehens zu, und die nachwachsenden Generationen werden das mit Vehemenz beschleunigen.

Also was ist zu tun! Die verantwortlichen Führungskräfte sollen sich weder „verbiegen“ noch in Rollen schlüpfen, die sie nicht ausfüllen können (davon gibt es leider noch zu viele lebende Beispiele in der Unternehmensrealität). Führungskräfte haben zu lernen, was ihre Rolle ist und welche Werte an erster Stelle, für gemeinsames Arbeiten stehen. Vertrauen, Tranzparenz , Akzeptanz und Toleranz sind Empfehlungen dafür.

Der Reformer Martin Luther hat vor über 500 Jahren dazu gesagt „tritt fest auf – mach‘s Maul auf – und fasse dich kurz!“ Das wäre heute in vielen Situationen auch die Lösung.